Die Gruppenleiterin hatte in der Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Problemen den grossen Wert der Achtsamkeit kennen und schätzen gelernt. Weil sie anderen ebenso positive und erleuchtende Momente ermöglichen wollte, rief sie als Herzensprojekt eine Tagebuchgruppe ins Leben und führte die Teilnehmenden während eines Monats mit Anregungen und täglichen Übungen in die Welt der Achtsamkeit ein. Die Gruppe traf sich einmal wöchentlich, um über Erfahrungen und Reflektionen aus den Achtsamkeitsübungen auszutauschen. Es war schön die individuellen Prozesse mitzuverfolgen und einander zu bestärken und zu unterstützen.

«Achtsamkeit kenne ich in meinem Alltag seit langem. Wenn ich draussen unterwegs bin, bin ich fasziniert, was die Natur mir zeigt. Oder wenn ich Menschen treffe, dann achte ich gerne auf ihre Mimik und Gestik.

Achtsamkeit für mich selbst in mein Leben zu integrieren und schriftlich in einem Buch festzuhalten, habe ich bis zu diesem Achtsamkeitskurs nie wirklich in Erwägung gezogen. Das war eine ganz neue Herausforderung für mich.

Ich habe begonnen mich jeden Morgen auf’s Neue zu fragen, worauf möchte ich am heutigen Tag achten, was ist mir für diesen Tag wichtig? Den Wunsch an den Tag hab ich in mein Achtsamkeitsbuch eingetragen und versucht meinen Tag danach zu gestalten. Am Abend habe ich den Tag Revue passieren lassen und mir überlegt, habe ich auf meinen Wunsch an den Tag geachtet, war ich achtsam?

Der Start war harzig. Es dauerte seine Zeit bis ich immer öfter „JA“ sagen konnte.

Heute kombiniere ich mein Achtsamkeits- und Dankbarkeitsbuch. Mit wenigen Worten beschreibe ich meinen Wunsch am Morgen und wofür ich dankbar bin am Abend.

Eine wundersame Reise durch die Achtsamkeit und ich liebe sie.»

Mein achtsames und dankbares Buch.

Beitrag von Edith, einer Kursteilnehmerin