Welche Quellen stützen die Arbeit von wertfrei?

Welche Quellen stützen die Arbeit von wertfrei?

Hier findest du einige der Quellen und Studien, die unserem Konzept und unserer Vision den notwendigen wissenschaftlichen Boden verleihen. Es gibt noch viele weitere und wir arbeiten konstant daran, die Bibliothek zu ergänzen. Wir verweisen ausserdem auch das wertfrei-Konzept und die Forschungsarbeiten, die zu wertfrei geschrieben wurden. Sie beziehen sich auf die erste Phase von wertfrei, dem Pilotprojekt, und befinden sich hier.

Falls du weitere Studien kennst die unsere Arbeit belegen, kannst du gerne mit und in Kontakt treten!

 

Atasoy, S., et al. (2017), Harmonic brain modes: a unifying framework for linking space and time brain dynamics, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/162040v2.full aufgerufen am 13.04.2021.

Baer, N. (2002). Berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Störungen: Wirksamkeit, Prognosefaktoren und Klientenzufriedenheit; eine Evaluation am Beispiel des Berufsförderungskurses PSAG in Basel. Lang.

Baer, N., Altwicker-Hámori, S., Juvalta, S., Frick, U., & Rüesch, P. (2015). Profile von jungen IV-Neurentenbeziehenden mit psychischen Krankheiten.

Behring, R. (2020). Die Psychie in Zeiten der Corona-Krise: Herausforderungen und Lösungsansätze für Psychotherapeuten und soziale Helfer. Klett-Cotta.

Bundesamt für Sozialversicherungen, IV-Statistik, https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/iv/statistik.html, aufgerufen am 05.02.2021.

Gesundheit in der Schweiz– Fokus chronische Erkrankungen. Nationaler Gesundheitsbericht (2015). Schweizerisches Gesundheitsobservatorium.

Hannover, B., K. D. (2018). Gesundheit und Bildung. In S.-H. B. ppelt R., Handbuch Bildungsforschung. Wiesbaden: Springer VS. Von Gesundheit und Bildung. In: Tippelt R., Schmidt-Hertha B. (eds) Handbuch Bildungsforschung. Springer Reference Sozialwissenschaften. Springer VS, Wiesbaden.

Joy, S. (2017), Developmental Interpersonal Neurobiology, Attachment Style and Mindsight http://openventio.org/Volume3-Issue3/Developmental-Interpersonal-Neurobiology-Attachment-Style-and-Mindsight-PCSOJ-3-e007.pdf, aufgerufen am 12.04.2021.

Kays, J. L. (24(2) (2012)). The dynamic brain: neuroplasticity and mental health. The Journal of neuropsychiatry and clinical neurosciences, S. 118-124.

Laloux, F. (2014). Reinventing organizations: A guide to creating organizations inspired by the next stage in human consciousness. Nelson Parker.

Largo, R. H., (2017), Das passende Leben. Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können, S. Fischer.

Meyer, D., et al. (2013), Nurture Is Nature: Integrating Brain Development, Systems Theory, and Attachment Theory, http://parented.wdfiles.com/local–files/brain-development/Nurture%20Is%20Nature%20-%20Brain%20dev,%20systems,%20attach.pdf aufgerufen am 13.04.2021.

https://news.harvard.edu/gazette/story/2017/04/over-nearly-80-years-harvard-study-has-been-showing-how-to-live-a-healthy-and-happy-life/, aufgerufen am 05.02.2021.

Scharmer, C. O. (2020). Theorie U-von der Zukunft her führen: Presencing als soziale Technik. Carl-Auer Verlag.

Strauch, B. &. (2018). Soziokratie: Kreisstrukturen als Organisationsprinzip zur Stärkung der Mitverantwortung des Einzelnen. Vahlen.

Was sind Beispiele für Synergien?

Was sind Beispiele für Synergien?

Beispiele, wie eine nachhaltige Synergie durch Matching geschaffen werden kann

Sozial/ökologisches oder kulturelles Start-up und (Re-)Integration

Startups, die sich für den sozialen, ökologischen und/oder kulturellen Bereich einsetzen bieten Personen, die zurzeit keiner Arbeitstätigkeit nachgehen können, einen Praktikumsplatz.  Durch das Matching, bei welchem die jeweiligen Interessen, Leidenschaften, Kompetenzen und Bedürfnisse beachtet werden, gewinnt das Start-up einen motivierten, leidenschaftlichen Mitarbeitenden. Handelt es sich um eine Integrationsmassnahme z.B. der IV- Stelle oder des Sozialamtes, bekommt der oder die Praktikant*in die Entlohnung weiterhin vom Bund. Die zu integrierende Person erhält die Möglichkeit in einem sinnhaften Bereich Arbeitserfahrung zu sammeln, neue Menschen kennen zu lernen und gleichzeitig einen Mehrwert für die Gesellschaft zu generieren, was sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit auswirkt. Zusätzlich führt das absolvierte Praktikum zu grösseren Chancen im Arbeitsmarkt wieder Fuss zu fassen, da Lücken aufgearbeitet und ggf. Schulungen absolviert werden konnten.  

Dieses Matching ermöglicht es uns, neue sozial/ökologische und kulturelle Projekte zu fördern, die der Umwelt und der Gesellschaft auf innovative Weise beitragen. Es ermöglicht ausserdem dem Bund, die (Re-)Integration von Menschen effizienter und nachhaltiger zu fördern und dadurch die Steuerzahler zu entlasten. Und nicht zuletzt ermöglicht es die positive Entfaltung eines Menschen, der dadurch vielleicht den für ihn/sie richtigen Platz im 1. Arbeitsmarkt finden kann.

Solche Synergien sind bereits vorhandenes Potential, welches bloss darauf wartet, entdeckt zu werden!

Senioren und Kinder

Ein gesunder Geist unterstützt unsere allgemeine Gesundheit. Das Bedürfnis nach Bindung, danach, dass man von anderen gesehen wird, neuen Erfahrungen und Wachstum begleitet uns durch das ganze Leben. Es endet nicht, wenn wir uns pensionieren lassen. Wenn wir nicht die Möglichkeit erhalten, diese Bedürfnisse zu stillen, degenerieren Teile unseres Gehirns, welche unsere Lebensqualität bestimmen.

Die Vernachlässigung älterer Menschen stellt deshalb ein allgemein grosses Problem dar. Nicht nur wird den Senioren die Möglichkeit geraubt, ihre grosse Lebenserfahrung, ihr Mitgefühl und ihr Können weiterzugeben. Die Gesellschaft wird auch mit immer höheren Gesundheitskosten chronischer Krankheiten konfrontiert. Dass diese zwei Faktoren im Zusammenhang stehen, ist nicht mehr eine blosse Theorie.

Auf der anderen Seite haben wir Kindergärten und Kindertagestätten, die teils so viele Kinder betreuen, dass sie sich ihnen nicht zur Genüge widmen können und individuell auf ihre so unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen können. Alleinerziehenden Müttern fällt es schwer, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen und auch bei zugezogenen Familien wird ersichtlich, dass ein Ausbauen des sozialen Netzwerks auf verschiedene Generationen für die Gesundheit der ganzen Familie von Vorteil wäre.

Dieser ganzheitliche Blick zeigt uns, dass gewisse Senioren Mühe haben, ihre Zeit sinnvoll zu gestalten. Viele fühlen sich der Gesellschaft gegenüber nicht nützlich, auch wenn die Meisten von ihnen viel Wissen und Geduld mitbringen. Kinder, auf der anderen Seite, konnten seit jeher immens von den Senioren einer Gemeinschaft profitieren, sei es durch das Zuhören von Geschichten längst vergangener Zeiten oder durch die Vermittlung von Werten, welche ein soziales Gefüge ausmachen.

Einige von uns machen diese Erfahrungen mit dem Grosi und dem Grosspapi, viele kennen jedoch diesen wertvollen Austausch nicht.

Warum also nicht die Senioren, die es möchten und die es können, bitten in Kindertagesstätten mitzuhelfen? Oder den Austausch sogar durch Generationenhäusern fördern?

Wenn wir uns gebraucht, gesehen und verbunden fühlen, geht es uns im Allgemeinen einfach besser. Ob Senior, Kind oder irgendetwas dazwischen.

Die Angehensweise und Art, wie wir solche Synergien finden und durchführen können, findest du in unserem Konzept genauer beschrieben.

Wie hat  wertfrei begonnen? Das Pilotprojekt

Wie hat wertfrei begonnen? Das Pilotprojekt

Der Ursprung von wertfrei: dieser Text von Martina legte die Grundlage für das wertfrei-Projekt und kennzeichnete den Beginn von allem, was wir heute tun und wofür wir stehen

Verfasst von: Martina Bühler, Gründerin von wertfrei

 

In dieser Arbeit wird das Vorgehen und die Entwicklung, d. h. die Angehensweise und der Werdegang von wertfrei durch das nun beendete Pilotprojekt erläutert.

Verfasst von: Martina Bühler, Gründerin von wertfrei

 

Dies ist der Abschlussbericht des Pilotprojekts. Eine Evaluation, die die Erfolge und alle relevanten Informationen beinhaltet bezüglich des wertfrei Pilotprojekts der IV-Stelle Zürich.

Verfasst von: Martina Bühler, Gründerin von wertfrei

 

Diese Ergebnisqualitätsmessung und der Abschlussbericht sind zwei Texte einer Forschungsarbeit der BFA und HSLU erarbeitet im Rahmen des Kooperations-Masterstudienganges Soziale Arbeit.

Verfasst von: Caroline Huguenin und Pascal Galey